Verkehrte Welt
| Autor(en): | Jürgen von der Lippe, Monika Cleves |
| Verlag: | Eichborn |
| Auflage: | 2011 |
| Umfang: | 201 Seiten |
| Format: | 22 cm |
| Gewicht: | 312 g |
| Einband: | Gebunden |
| ISBN: | 3821860715 |
| Bestell-Nr.: | 82186071A |
Kurzbeschreibung:
Witzige Geschichten gibt es viele, aber nicht immer ist die Pointe so überraschend wie in verkehrte Welt. Da entpuppt sich die brutalstspannende Story unvermittelt als Kinofilm und verwandelt sich zu einem ruppigen Beziehungsstreit, da hören wir den großen Homer im sehr kleinlichen Ehekrach mit seiner Gattin, da werden mit gewissen langbeinigen Models aus Bergisch Gladbach Interviews geführt, die wir gerne im wirklichen Leben läsen. Irrwitzige Storys ohne Netz, aber mit reichlich doppeltem Boden.
Klappentext:
Jürgen goes Crazy! Irrwitzige Storys ohne Netz, aber mit reichlich doppeltem Boden. Zusammen mit seiner Gag-Partnerin Monika Cleves beweist Jürgen von der Lippe einmal mehr seine Klasse. "Ich hatte gerade mein Kärtchen in den Kontoauszugsdrucker gesteckt, als ein maskierter Mann die Bank überfiel." Das klingt spannend, da will man doch gleich wissen, wie’s weitergeht. Aber auf eins kann man sich bei den 52 abgefahrenen Geschichten verlassen: Sie verlaufen immer anders als man denkt, sie nehmen jeweils die garantiert ungeheuerlichste Wendung. Da entpuppt sich die brutalspannende Story unvermittelt als Kinofilm und verwandelt sich zu einem ruppigen Beziehungsstreit, da hören wir den großen Homer im sehr kleinlichen Ehekrach mit seiner Gattin, da werden mit gewissen langbeinigen Models aus Bergisch-Gladbach Interviews geführt, die wir gerne im wirklichen Leben läsen. Das Duo von der Lippe/Cleves entfesselt in diesen geradezu klassischen Short Storys einen irren Witz, den man sonst von den Coen-Brüdern oder Monty Python kennt.
Autorenporträt:
Jürgen von der Lippe ist seit vielen Jahren einer der beliebtesten deutschen TV-Show- und Talkmaster, zudem ein begnadeter Komiker.
Leseprobe:
HOMERS FRAU Als Homer den letzten Vers der Odyssee beendet hatte, lehnte er sich zurück, nahm einen Schluck Retsina, rülpste aus Herzensgrund und rief: "Weib, jetzt kannst du mir das Bifteki machen, bin gerade fertig geworden." Wenig später aß er mit großem Appetit, sagte dann: "Komisch, nach Bifteki kriege ich immer Sodbrennen, bring mir doch noch einen Ouzo, und dann lege ich mich ein bisschen hin, so ein Jahrtausendepos macht doch müde. Du kannst in der Zeit Korrektur lesen."Abends in der Taverna fragte er seine Frau: "Nun, Weib, wie findest du es?""Wer ist eigentlich die Muse?""Wie jetzt, Muse?""Na die Schwarte fängt doch an: Erzähle mir, Muse, von den Taten des vielgewanderten Mannes.""Na, das ist doch nur ein Kunstgriff!""Es ist also nicht eins von deinen Groupies, der du versprochen hast, sie zu erwähnen, wenn sie dich ranlässt?""Liebe Frau, ich bin 50 Jahre alt, was denkst du von mir, nein, jetzt im Ernst, meinst du, das Buch wird...
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