Sex und Folter in der Kirche
| Autor(en): | Horst Herrmann |
| Verlag: | Bassermann |
| Auflage: | 2009 |
| Umfang: | 362 Seiten |
| Format: | 22 cm |
| Gewicht: | 524 g |
| Einband: | Gebunden |
| ISBN: | 3809424188 |
| Bestell-Nr.: | 80942418A |
Kurzbeschreibung:
Horst Herrmann, der international anerkannte Religionssoziologe, zeigt die dunkle Seite des christlichen Glaubens: die Anfälligkeit vieler in der Kirche für Barbarei und Folter. Die strenge Morallehre der Kirche leitete das natürliche Verlangen nach Sexualität um in die Lust an Hexenjagden, Martern und dunklen Obsessionen. Nicht zufällig treten nur Männer am Schreibpult wie in der Folterkammer auf den Plan. Frauen sind ausschließlich auf Seiten der Opfer zu finden.
Ein noch imer erschreckend aktuelles Buch.
Klappentext:
Das Standardwerk über die dunklen Seiten des christlichen Glaubens
Der renommierte Kirchenkritiker und Religionssoziologe Horst Herrmann zeigt die Anfälligkeit der christlichen Kirchen für Barbarei und ihre Mitverantwortung für grausame Verbrechen, begangen von Christen im Namen Gottes.
Handfeste Gründe sprechen dafür, dass dies keine Fehlleistungen einzelner Sadisten, sondern Konsequenzen einer bestimmten Theologie sind. Folterer werden nicht geboren, sondern gemacht.
Die strenge Morallehre der Kirche trug ein Wesentliches dazu bei. Sie leitete das natürliche Verlangen nach Sexualität um in die Lust an erbarmungslosen Hexenjagden, bestialischen Martern und kaltblütigen Hinrichtungen. Auch wenn heute - zumindest offiziell - die Kirche nicht mehr foltert, so beweisen unzählige aktuelle Berichte, dass sich immer noch Tausende von Christen als Folterer betätigen - wie über viele Jahrhunderte hinweg ihre gläubigen Vorgänger.
Die nach wie vor unterdrückte Sexualität und die jüngsten Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche beweisen die ungebrochene Aktualität dieses Werks.
Autorenporträt:
Horst Herrmann, geboren 1940, war von 1970 bis 1981 Professor der Theologie an der Universität Münster. 1975 wurde ihm wegen seiner Kritik an der Kirche die krichliche Lehrerlaubnis entzogen (der erste Fall in der Bundesrepublik). Von 1981 bis 2006 lehrte er Soziologie. Er gilt als der profilierteste Vertreter seines Fachgebiets und hat sich in vielen Publikationen mit der Geschichte der katholischen Kirche beschäftigt.
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