Radio Heimat
| Autor(en): | Frank Goosen |
| Verlag: | Eichborn |
| Auflage: | 2009 |
| Gewicht: | 290 g |
| ISBN: | 3821860723 |
| Bestell-Nr.: | 82186072A |
Kurzbeschreibung:
Erfrischend ehrlich, wahrhaft komisch, entwaffnend sentimental - Frank Goosens geschichtensattes Hohelied auf das, was ihm und auch uns allen Heimat ist: die liebenswerte Haut, aus wir nicht mehr können.
Wo sonst auf der Welt wird die fröhliche Begrüßung »Ey, Jupp, du altes Arschloch!« als freundschaftliche und ehrerbietig empfunden? Nirgends, nur entlang der A 40, im Herzen der schönsten deutschen Provinz, die zwar nicht wirklich viel Gegend hat, dafür aber jede Menge skurrile, herzliche, raue, gnadenlos ehrliche Ureinwohner. Denn »es geht um die Menschen«, und von diesen Menschen erzählt Frank Goosen in seinem ganz besonderen, sehr persönlichen Ton. Er fördert Kindheitserinnerungen von Omma und Oppa (die im Bochumer Rathaus wohnten und stadtbekannt waren) zutage, er durchstreift mit Mücke, Pommes und Spüli die Untiefen einer Jugend, er steht an der Seltersbude auf ein Bierchen, leidet und jubelt mit den Fans im Stadion, durchkämmt Schrebergärten und Zechen, Industriebrachen undEinkaufszentren.
Klappentext:
"Woanders is auch scheiße!"Erfrischend ehrlich, wahrhaft komisch, entwaffnend sentimental - Frank Goosens geschichtensattes Hohelied auf das, was ihm und auch uns allen Heimat ist: die liebenswerte Haut, aus wir nicht mehr können. Wo sonst auf der Welt wird die fröhliche Begrüßung "Ey, Jupp, du altes Arschloch!" als freundschaftliche und ehrerbietig empfunden' Nirgends, nur entlang der A 40, im Herzen der schönsten deutschen Provinz, die zwar nicht wirklich viel Gegend hat, dafür aber jede Menge skurrile, herzliche, raue, gnadenlos ehrliche Ureinwohner. Denn "es geht um die Menschen", und von diesen Menschen erzählt Frank Goosen in seinem ganz besonderen, sehr persönlichen Ton. Er fördert Kindheitserinnerungen von Omma und Oppa (die im Bochumer Rathaus wohnten und stadtbekannt waren) zutage, er durchstreift mit Mücke, Pommes und Spüli die Untiefen einer Jugend, er steht an der Seltersbude auf ein Bierchen, leidet und jubelt mit den Fans im Stadion, durchkämmt Schrebergärten und Zechen, Industriebrachen und Einkaufszentren.
Leseprobe:
noch an."Na' Willz au rübba'"Ich hielt dicht."Ich hab hier mal zehn Minuten gestanden", fuhr der andere fort, "dann hab ich gemerkt, die Ampel is aus! Ich hatte immer so rote Flecken vor die Augen, da dachte ich, dat is die Ampel, aber dann bin ich zum Arzt gegangen, und der sachte, ich hab noch drei Monate. Du, is grün, lass rübbagehn!" Oder fragen Sie mal in unserer Gegend nach dem Weg. Woanders kann es Ihnen passieren, dass Ihnen auf die entsprechende Frage tatsächlich erklärt wird, wie Sie Ihr Ziel erreichen.Bei uns müssen Sie mit der Antwort rechnen: "Watt willze denn da' Hömma, ich war da ma. Da war scheiße. Da willz du gar nich hin! Ich sach dir getz ma, wo du hinwillz!"
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